Neuss-Holzheim

Im Neusser Südwesten gelegen, erstreckt sich Holzheim mit seinen Außenbezirken vom linken Erftufer im Osten bis zur A46 im Nordwesten. Der Neusser Stadtteil kann auf eine 1200 Jahre währende Geschichte zurückblicken. Auch heute noch ist die eigenständige Struktur des Ortes erkennbar. Es gibt in der Gemeinde ein ehemaliges Rathaus und bis in die 1970er-Jahre besaß man hier sogar ein eigenes Krankenhaus.

Als ehemals selbstständige Gemeinde verfügt Holzheim über einen eigenen Bezirksausschuss, der seit der Eingliederung im Jahre 1975 besteht. Neuss-Holzheim ist auch die Heimat der Neusser Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament, die seit 1899 das Kloster Kreitz bewirtschaften. Im Kloster befindet sich eine bekannte Hostienbäckerei, die über 600 Kunden beliefert.

Es gibt hier viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die katholische Kirche St. Martinus, die moderne Architektur der Museumsinsel Hombroich und die ehemalige Raketenstation. Hier verbindet sich Kunst mit der Natur. Die Museumsbauten sind über die Auen-, Park- und Wiesenflächen verteilt, die üppige Natur ist hier überall präsent. Die Raketenstation hingegen zeigt sich passend zu ihrer Geschichte mit einer raueren und zurückhaltenderen Gestaltung der Landschaft.

In unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel befindet sich die Ausstellung der Langen Foundation, die im Schwerpunkt japanische Kunst und Malerei der westlichen Moderne zeigt. Mit der Langen Foundation findet sich in Neuss-Holzheim Kultur auf Weltniveau – und das direkt vor der Haustür. Ein weiterer Grund, warum man in Holzheim stolz auf seinen Stadtteil ist.

Auch der Sport wird in Holzheim großgeschrieben. Die Bezirkssportanlage bietet beste Bedingungen für verschiedene Disziplinen, der örtliche Sportverein ist die HSG, die Holzheimer Sportgemeinschaft, die durch ihre sehr erfolgreiche Kanuriege einen hohen Bekanntheitsgrad hat. So erlangten ihre Kanuten bei zwei Olympischen Sommerspielen in Japan und Mexiko mehrere Gold- und Silbermedaillen (Team: Esser/ Zimmermann).

In Holzheim wird zudem der Nachwuchs gefördert. Das findet entweder in der Realschule vor Ort, im Bürgerschützenverein oder der Karnevalsgesellschaft statt. Das Hoppeditzerwachen wird genau wie der Rosenmontag mit einem eigenen Umzug gefeiert.